Silbern spritzt das Wasser auf als ein Weißer Hai (Carcharodon carcharias) die Meeresoberflaeche durchbricht.


Weißer Hai durchbricht  Meeresoberflaeche (00001549)
Beschreibung:

Weißer Hai/Great White Shark/Carcharodon carcharias Weißer Hai durchbricht Meeresoberflaeche Ein Weißer Hai durchkreuzt das Wasser in der Nähe von Geyser Rock und Dyer Island vor der Kueste Suedafrikas und naehert sich mit geoeffnetem Maul der Meeresoberflaeche. Der Oberflaechenjaeger findet seine Beute oft an der Wasseroberflaeche. Der Super-Raeuber Weiße Hai ist mit seiner Groeße und Kraft und seinem fuerchterlichen Gebiss eine staendige Gefahr für die Suedafrikanischen Pelzrobben (Arctocephalus pusillus) um Dyer Island und Geyser Rock. Das Maul des Weißen Hais mit den scharfen dreieckigen Zaehnen im Oberkiefer und den nadelspitzen Fangzaehnen im Unterkiefer ist beruechtigt und gefuerchtet. Um auch große Beute machen zu koennen, ist der Oberkiefer beweglich und kann nach vorne geschoben werden. Ausgefallene oder beschaedigte Zaehne werden lebenslang problemlos ersetzt. Bei einem Ueberraschungsangriff aus der Tiefe beschleunigen die Tiere so stark, dass sie manchmal aus dem Wasser herausschießen. Der Weiße Hai kann im Augenblick des Zubeißens den Naehrwert der Beute analysieren. Entspricht sie nicht seinen Erwartungen, bricht er die Aktion nach einem einzigen Biss ab. Der Topraeuber Weiße Hai steht an der Spitze der Nahrungskette und erfuellt eine wichtige Aufgabe zur Erhaltung des oekologischen Gleichgewichts im Meer. Neueste Forschungen deuten darauf hin, dass Weiße Haie nicht nur im kuestennahen Bereich leben, sondern auch große Wanderungen unternehmen. Ueber ihr Verhalten und ihren Lebensraum ist nur sehr wenig bekannt. Der Bestand des Weißen Hais ist weltweit stark zurueckgegangen. Im September 2002 wurde er als vom Aussterben bedrohte Tierart endlich geschuetzt. Ob diese Maßnahme nicht zu spaet kommt, wird die Zukunft zeigen.

Bildnummer:

00001549

Aufnahmeort:

Western Cape / Gansbaai/Dyer Island / South Africa

Aufnahmedatum:

14.05.2001